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Darum hilft Clickertraining mit Katzen bei Verhaltensproblemen

Clickertraining mit Katzen ist viel mehr als nur das Beibringen von Tricks. Mit dem richtigen Trainingsplan kann man Schwierigkeiten und Verhaltensprobleme lösen und das Leben der Tiere und somit oft auch das eigene verbessern.


Katzen gelten auch in der heutigen Welt immer noch als Wesen, die ihren eigenen Kopf haben und nicht erziehbar sind. Während es üblich ist, mit einem Hund eine Hundeschule zu besuchen oder sich zu informieren, wie man ihm Dinge wie "Sitz" oder "Platz" beibringt, kommen Katzenhalter sehr viel seltener auf die Idee, Ähnliches mit ihrer Samtpfote zu üben. Dabei kann man mit Clickertraining mit Katzen sogar bei Verhaltensproblemen viel erreichen.


Eine Katze beim Clickertraining (Bild: KI-generiert)
Eine Katze beim Clickertraining (Bild: KI-generiert)


Denn Katzen sind tatsächlich sehr gut in der Lage, sowohl Verhaltensweisen zu lernen, die den Alltag erleichtern als auch kleine Tricks. Dabei hilft unter anderem Clickertraining wie man es auch von Hunden kennt. Ein sogenannter Clicker gibt auf Knopfdruck ein Geräusch ab, von dem das Tier lernt, dass es jedes Mal eine Belohnung bekommt, wenn es dieses hört. Clickert der Mensch dann bei erwünschten Verhaltensweisen, lernt das Tier, wofür es z.B. bei einem bestimmten Kommando oder Handzeichen eine Belohnung erhält.


Clickertraining mit Katzen bei Verhaltensproblemen kann das Leben verbessern


Auch wenn nicht jeder Katzenhalter ein Fan davon ist, seine Katze zu trainieren oder ihr Tricks beizubringen, gibt es dennoch gute Gründe dafür:


Erstens entstehen gerade bei Wohnungskatzen viele Verhaltensprobleme wie beispielsweise Mobbing in Mehrkatzenhaushalten durch zu wenig Beschäftigung und Auslastung. Reine Jagdspiele mit einer Federangel, Bällen oder ähnlichen Spielzeugen schaffen hier nicht immer die nötige Abhilfe, da einige Katzen dadurch auch überreizen können oder noch aufgedrehter werden statt ruhiger. Clickertraining ist hingegen Kopfarbeit, die für Samtpfoten sehr anstrengend ist. Schon wenige Minuten täglich können ausreichen, um überschüssige Energie abzubauen.


Zweitens können Verhaltensprobleme auch dadurch entstehen, dass Katzen bestimmte Kompetenzen fehlen. Ist ein Kitten beispielsweise zu früh von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt worden und alleine aufgewachsen, hat es vielleicht nicht gelernt, wie man höflich mit Artgenossen umgeht. Dann kann es seine Impulse nicht kontrollieren, wenn dann später noch ein kätzischer Mitbewohner einzieht und es kommt immer wieder zu Streit. In solchen und vielen weiteren Fällen kann man den Katzen mit gezielten Übungen helfen, die benötigten Fähigkeiten zu entwickeln.


Drittens kann auch Stress ein Auslöser für Verhaltensprobleme bei Katzen sein. Stress wird häufig durch Ängste verursacht, weil Dinge als bedrohlich wahrgenommen werden oder nicht bekannt sind. Auch hier kann Clickertraining helfen, die Angst von Situationen oder Gegenständen abzubauen.


Nicht zuletzt macht Clickertraining auch vielen Katzen Spaß und die kleinen Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und die Bindung an ihren Menschen.


Und auch diese profitieren häufig sehr von Trainingserfolgen, da einige Katzen-Verhaltensprobleme auch die Zweibeiner ganz schön in Mitleidenschaft ziehen können. Außerdem kann man mit Hilfe von Training auch schwierige Alltagssituationen verbessern wie beispielsweise eine regelmäßig nötige Medikamentengabe gegen die die Katze sich sträubt oder wenn die Katze allein beim Anblick des Transportkorbs panisch an unerreichbare Orte flieht.


Wenn du Clickertaining mit Katzen bei Verhaltensproblemen anwenden willst, ist es empfehlenswert, sich an entsprechend geschulte Katzenverhaltensberater oder -trainer zu wenden. Musst du hingegen kein Problem lösen und möchtest deiner Katze einfach ein paar Grundkommandos und Tricks beibringen, findest du zahlreiche kurze und knackige Anleitungen auf praktischen Kärtchen inklusive Clicker beispielsweise in dieser Katzen-Clicker-Box*.


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